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Fritsch, Th.:

Der jüdische Zeitungs-Polyp.

Hammer Verlag, Leipzig., (1921)
36 S., 8°, Priv.Kt.

KNE17473

Fitsch war neben 200 weiteren Personen Teilnemer des ´Ersten Internationalen Antijüdischen Kongreß´. Mehr als ein gemeinsames Manifest brachte der Kongreß allerdings nicht zustande. Fritsch gab etliche antisemitische Schriften, in zum Teil erschreckend hohen Auflagen, heraus. Neben dem Reform-Verein, welchen er gründete, engagierte er sich in der Deutsch-Sozialen Partei, aus welcher er nach Differenzen aber ausgeschlossen wurde. Desweiteren ist der an der Gründung des Reichsdeutschen Mittelstandsverbands und des Reichshammerbunds beteiligt. Die vorliegende Broschüre entsteht in der Anfangszeit der Weimarer Republik, in der Antisemitismus salonfähig wird, beispielsweise in der Kriegsschuldfrage. Nachdem Fritsch sich in der Zeit nach dem Hitler-Putsch 1923 einige Jahre gegen die NSDAP ausgesprochen und vor allem Hitler als Hauptschuldigen am Zerfall der Völkischen Bewegung ausgemacht hatte, revidiert er Ende der 1920er Jahre seine Meinung nach steigenden Wahlergebnissen und wird ein Unterstützer Hitlers. Zahlreiche Faschisten wie beispielsweise Hitler, Streicher, Himmler und Goebbels bezogen explizit sich auf Fritsch´s Schriften. Broschüre wird nur nach Nachweis wissenschaftlicher Tätigkeit verkauft.

EUR 98,00

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