

Alt. - Flocon, Albert.
Essai. [Bauplatz in kurvenlinearer Perspektive.] Kaltnadelradierung.
, 1967 - 1968.
Ca. 21 x 18 auf 50 x 39,6 cm., Betitelt, datiert u. signiert.
KNE39313
Auf Büttenkarton. - Bauplatz, aus freigebildeten, sich im rechten Winkel schneidenden Elementen aufgebaut, in nach hinten geneigter, steigender, kurvenlinearer Perspektive. - Mit späterer eigenh. Widmung, Ortsangabe, Datierung u. Signatur Flocons an Wulf Herzogenrath (´Paris, 16 - 10 - 88´). - 1968 erschien die französische Originalausgabe von ´La perspective curviligne´, dt. ´Die Kurvenlineare Perspektive´ (Kat.-Nr. x), verfasst von Albert Flocon u. André Barre, bei Flammarion, Paris. ´Kurvenlineare Perspektive´ bezeichnet die Abbildung der Welt in gekrümmten Linien. - Albert Flocon hatte 1927 bis 1931 am Bauhaus bei Josef Albers, Wassiliy Kandinsky und Paul Klee studiert und mit Oskar Schlemmer an Bühnenbildern gearbeitet. Er emigrierte nach Paris und arbeitete als Grafiker, 1948 erschien sein erstes Buch ´Perspectives´. 1950 gründete er mit Johnny Friedländer die Grafikwerkstatt ´Atelier de l´Ermitage´, die zahlreiche junge Künstler aufsuchten, 1964 wurde er auf den Lehrstuhl für Perspektive an der Pariser École des Beaux Arts berufen. - Vgl. Albert Flocon u. André Barre: Die Kurvenlineare Perspektive vom gesehenen Raum zum konstruierten Bild, Berlin u. Wien 1983, Kat.-Nr. x. - Sehr gut erhalten.
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