

Müller(-Lichtenberg), Hermann:
Geschichte der deutschen Gewerkschaften bis zum Jahre 1878.
Vorwärts Paul Singer, Berlin., 1918.
220 S., 8°, OPbd.
BER46009
(Emig D 1079) Hermann Müller (1868-1932) schrieb diesen Band in der Funktion eines Sekretärs des Zentral-Arbeitersekretariats Berlin. Zudem war er späteres Mitglied der SPD-Reichstagsfraktion und Vize-Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB). Um einer Verwechslung vorzubeugen: jener Hermann Müller ist nicht personal-identisch mit dem namensgleichen Hermann Müller, der u.a. von 1928-1930 SPD-Reichskanzler war. Um diese beiden Müllers zu unterscheiden, erfolgte eine zeitgenössische Unterscheidung durch den Namens-Zusatz der jeweiligen Wahlkreise, in denen jeweils kandidiert wurde. Zum Verhältnis zwischen Partei und Gewerkschaft schreibt Hermann: ´Es sei richtig vom Erfurter Gewerkschaftskongreß gewesen, die Unabhängigkeit der Gewerkschaften vom Parteigetriebe zu befürworten. Die Gewerkschaften seien der feste Untergrund und das starke Gemäuer, das der politischen Agitation feste Stützpunkte und Stetigkeit verleihe. Sie brächten der politischen Bewegung stets Nutzen, nie Schaden und deshalb sei ein Beschluß, wie der des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, sie aufzulösen, geredezu ein Frevel.´ Ehem. Bibliotheksexemplar. Buchblock seitlich verschoben, Einband fleckig, Falz leicht eingerissen, Text in gutem zustand.
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