

Schumann, Hans:
Die Banken oder das Volk?
Verlag von Stritzke & Co., Altenburg Thür., [1932].
32 S., 8°, OBrosch.
BER70223
Hg. v. Erich Mäder. Gemeinsam mit dem SPD-Politiker Erich Mäder bemühte sich der Freiwirt Hans Schumann innerhalb der SPD Anfang der dreißiger Jahre um eine Diskussion der Währungspolitik und eine Neuorientierung der Partei zur Frage der Golddeckung. Der diesbezügliche, auf dem SPD-Parteitag 1931 in Leipzig eingebrachte Antrag zur Währungspolitik kam laut Protokoll nicht zur Abstimmung. Mitte 1932 gaben Mäder/Schumann das Flugblatt ´Letzter Appell an die Parteiinstanzen der SPD´ heraus, in dem sie erneut eine Auseinandersetzung mit den geldpolitischen Ursachen der Wirtschaftskrise forderten. Aufgrund des andauernden freiwirtschaftlichen Interventionen gegen die Parteispitze 1932/33 aus der SPD ausgeschlossen, orientierte sich der ehemalige Bezirksleiter der ´Eisernen Front´ nach der Machtübertragung offenbar um. Während Mäder 1934 an den Folgen eines physischen Angriffs durch nationalsozialistische Schläger starb, erschienen unter dem Namen Hans Schumann u. a. im ´Ludendorff-Verlag´ einige Schriften z. B. über den ´Morgan-Trust´ in den USA. Nach 1945 setzte Schumann seine Lehrertätigkeit in seiner thüringischen Heimatstadt Schmölln fort. Umschlag fleckig sowie am Falz und an den Ecken rissig bzw. mit kleineren Ausrissen. Selten!
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