

Rocker, Rudolf:
Der Kampf ums tägliche Brot / Die Rationalisierung der Wirtschaft und die Arbeiterklasse.
´Der Syndikalist´, Berlin., [1925] u. 1927.
43 u. 84 S., 8°, Priv.Brosch., HLn.
BER59341
(Becker 1999, S. 616; Bock, S. 319; Burazerovic 1184 u. 1189). Rudolf Rocker (1873-1958), einer der maßgeblichen Exponenten des internationalen Anarchismus und Anarchosyndikalismus im 20. Jahrhundert, war aufgrund seines sozialdemokratischen Engagements in Mainz zunächst nach Frankreich und dann nach England emigriert. In London entwickelte sich Rocker zum Initiator der jüdisch-anarchistischen ArbeiterInnenbewegung, für die er sich danach zeitlebens einsetzte. Nach dem 1. Weltkrieg avancierte Rocker zum Spiritus rector der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter Union und der 1923 in Berlin gegründeten Internationalen Arbeiter-Assoziation. Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten in die USA exiliert, nahm Rocker nach dem 2. Weltkrieg von dort Anteil an der nichtsyndikalistischen Nachfolgeorganisation der FAUD, die Föderation freiheitlicher Sozialisten (FFS). Solide gebundene Ausgabe von zwei zentralen Texten Rockers in den 1920er Jahren. Mit handschriftlichem Titelaufkleber auf dem Frontumschlag. Innnenteil gebräunt und am Rand wasserfleckig, sonst altersentsprechend guter Zustand.
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