

Landauer, Gustav:
Sein Lebensgang in Briefen. Unter Mitwirkung von Ina Britschgi-Schimmer. 2 Bde.
Rütten & Loening Verlag, Frankfurt/M., 1929.
VIII, 458 S., 439 S., 8°, OLn. mit OU.
KNE44255
Deutsche Erstausgabe. Herausgegeben von Martin Buber. Gustav Landauer (1870 - 1919) galt u.a. als der Hauptvertreter eines ´ethischen Anarchismus´, der stark durch eine innere geistige Haltung bestimmt ist. Im ´Aufruf zum Sozialismus´ (1911) finden wir hierzu ein Beispiel: ´Auch die Aufhebung des Eigentums wird im wesentlichen eine Umwandlung unseres Geistes sein; aus dieser Wiedergeburt heraus wird eine mächtige Neuverteilung des Besitzes hervorgehen; und in Verbindung mit dieser Neuaufteilung wird der Wille stehen, das Land in künftigen Zeiten, in bestimmten oder unbestimmten Abständen wieder und wieder neu zur Verteilung zu bringen.´ Die beiden hier vorliegenden Bände liefern durch die Dokumentation der brieflichen Korrespondenzen mit Zeitgenossen einen Überblick über das politische Denken und Wirken Landauers. Nicht zu kurz kommen dokumentierte private Briefe an die Familie. U.a. finden sich im zweiten Band Briefe, die Landauer in der Hochphase der Novemberrevolution 1918 bzw. der Münchner Räterepublik im Frühjahr 1919 an Max Nettlau oder Kurt Eisner schrieb. - Schutzumschlag gebräunt, leicht fleckig und mit wenigen Randeinrissen, sonst guter Zustand.
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