

Deutsch, Julius:
Geschichte der österreichischen Gewerkschaftsbewegung. 1. Band. Von den Anfängen bis zur Zeit des Weltkrieges. 2. Band. Im Weltkrieg und in der Nachkriegszeit.
Auvermann, Glashütten im Taunus., 1975.
467 S., 316 S., Gr.8°, OLn.
BER91364
Reprint. Unveränd. Nachdr. der Ausg. Wien 1929 und 1932. Julius Deutsch (1884-1968) war zwischen 1920-33 Abgeordneter im österreichischen Nationalrat. Er erlangte als Begründer (1923) und Obmann des Republikanischen Schutzbundes Bedeutung, der als Gegengewicht zu den reaktionären Heimwehren entstand und sich zu einem großen Teil aus der Deutsch-Österreichischen Volkswehr rekrutierte. Diese hatte Deutsch selbst als Unterstaatssekretär im Staatsamt für Heerwesen (November 1918 bis März 1919) bzw. als Staatssekretär für Heereswesen (März 1919 bis Oktober 1920) organisiert. Nach der Niederlage des Schutzbundes im Bürgerkrieg von 1934 und dem anschließenden Verbot der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) floh er in die Tschechoslowakei. 1936-39 kämpfte Deutsch als General der republikanischen Truppen im Spanischen Bürgerkrieg. 1939 kam er nach Paris und engagierte sich in der Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten (AVOES). Nach der Flucht aus Frankreich war er in den USA tätig und kehrte 1946 nach Österreich zurück, wo er bis 1951 die Sozialistischen Verlagsanstalten leitete. - Schnitt und Vorsatz fleckig, sonst guter Zustand.
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