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Evangelisch-sozialer Kongress (ESK).

Die Verhandlungen des siebzehnten Evangelisch-sozialen Kongresses, abgehalten in Hamburg am 13. bis 16. Mai 1913.

Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen., 1913.
176 S., 2 Bl., 8°, OKt.

BER61769

Nach dem stenographischen Protokoll. Der im Jahr des Ablaufs des sog. Sozialistengesetzes 1890 gegründete Evangelisch-soziale Kongress (ESK) behandelte soziale Problemstellungen vom Standpunkt der protestantischen Ethik aus. Zur heterogenen Gründerschaft zählte auch der antisemitische Hofprediger Adolf Stöcker, der allerdings den ESK 1896 mit seiner Anhängerschaft verließ und die ´Freie Kirchlich-Soziale Konferenz´ ins Leben rief. Langjährige Präsidenten des ESK waren Adolf von Harnack und Otto Baumgarten. Letzterer war Mitglied der linksliberalen DDP. Enthält u.a. folgende Referate: Die Pflege der Religion in der Großstadt; Die Bedeutung der Konsumgenossenschaften. OU mit handschriftl. Besitzvermerk und -Rücken gebräunt.

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