

Traven, B.:
Die weisse Rose.
Büchergilde Gutenberg, Zürich., 1942.
206 S., 1 Bl., Gr.-8°, Orig.-Leinenbd. mit illustr. -Schutzumschlag.
KNE37636
Erste Ausgabe. - Der Roman schildert den geglückten Versuch eines Ölmagnaten, einem amerikanischen Indio eine Farm abzujagen, um Petroleum-Bohrtürme darauf zu erbauen. Kurt Tucholsky schreibt in der ´Weltbühne´ vom 25.11.1930 über Travens gelungene Schilderung der Figur des Magnaten und dessen Geschäftsgebaren: ´[...] das steht turmhoch über Upton Sinclair, diesem Sonntagsprediger des Sozialismus. [...] Während bei dem höchst begabten Ilja Ehrenburg die Börsen der Welt manchmal kleinen melancholischen Hainen gleichen, in denen die Nachtigallen schlagen und die Makler brüllen, leuchtet hier die Wahrheit noch der letzten Einzelheit ein. So sind Geschäfte, so können Geschäfte sein, und so soll man sie anprangern´. - Umschlag an oberem Rand mit Klebebd. verstärkt u. etwas fleckig, insgesamt gut. - Exilarchiv 5961.
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