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Geyer, Curt:

Der Radikalismus in der deutschen Arbeiterbewegung. Ein soziologischer Versuch.

Thüringer Verlagsanstalt, Jena., 1923.
VII, 111 S., 8°, OPbd.

BER64029

Geyer (1891-1967) zählte zum linken Flügel der USPD, der sich im Herbst 1920 mit der KPD zur VKPD zusammenschloss. Aufgrund seiner Kritik an der Märzaktion 1921 und seiner Parteinahme für den geschaßten Vorsitzenden Paul Levi wurde er aus der Partei ausgestoßen. Er organisierte sich mit anderen ´Rechtsabweichlern´ in der Kommunistischen Arbeitsgemeinschaft (KAG), deren Anhänger sich überwiegend in der (Rest-)USPD eingliederten. Als sich die (Rest-)USPD im Herbst 1922 mit der SPD (wieder-)vereinigte, gehörte Geyer von 1924 bis 1933 der Redaktion des SPD-Zentralorgans ´Vorwärts´ an. Geyer behauptet, dass eine ´radikale Sicht´ einen Teil der Realität ausblenden würde: ´Aus der Gesamthaltung des Radikalismus [...] ergibt sich seine soziale Funktion. Sein Glaube ist, dass die Entwicklung der sozialen Welt sich durch den Umschlag der bürgerlichen Ordnung in die sozialistische vollziehen werde. Das ist die große sozialphilosophische Perspektive, die säkulare Abstraktion des Sozialismus überhaupt. Das Wesentliche und Dogmatische in der Haltung des Radikalismus aber besteht darin, dass er die Abstraktion für die Realität nimmt, die er der Realität der Gegenwart gegenüberstellt und dass er alles, was zwischen beiden Realitäten liegt, negiert.´ Umschlag (stock-)fleckig, Papier altersbedingt gebräunt.

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Der Quasterl und andere Erzählungen.

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