

Rote Fahne, Die.
Die Rote Fahne. Organ des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Lettlands. Nr. 64, 65, 66, 68, 71, 72, 73, 74, 75, 77, 78, 81, 83, 84, 96, 98, 102, 108, 110. [22. März 1919 - 17. Mai 1919)
Riga., 1919.
Je 4 S., Fol.
BER81183
Das Organ der lettischen Kommunisten erschien vom 5. Januar bis zum 22. Mai 1919. Die z.T. deutschsprachige Region Livland erlangte ihre Prägung durch die missionarische Invasion des sog. Schwertbrüderordens im 13. Jahrhundert unter Führung des aus Bremen stammenden Bischofs von Riga Albert I. von Buxhöveden und der Gründung des sog. Deutschordensstaats. Während des I. Weltkriegs soll die Mitgliederzahl der Partei nur noch bei etwa 500 gelegen haben. Einer der führenden Köpfe der kommunistischen Fraktion war Peter Stucka (1865-1932), der kurzfristig lettischer Ministerpräsident während der Phase der ersten Lettischen Sowjetrepublik (Dezember 1918 bis Januar 1920) und von 1923 bis 1932 erster Volkskommissar der Justiz in der SU war. Zudem war Stucka Vorsitzender der KP Lettlands. Das Blatt wurde nach dem Sturz der lettischen Rätemacht im Mai 1919 und dem Rückzug in Landstriche der Region Lettgalen eingestellt. - Papierbedingt gebräunt und randrissig, insgesamt guter Zustand dieses nur in wenigen Bibliotheken archivierten Blatts.
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