

Schneider, Friedrich:
Hammer oder Amboss? - Eine Schicksalsfrage der Arbeiterschaft aller Länder unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse Basels und der Schweiz.
Volksdruckerei Basel, Basel., 1940.
64 S., 8°, ill. OBrosch.
BER87063
Schneider zeichnet in dieser Broschüre die Entwicklung der schweizerischen Sozialdemokratie vom Erste Weltkriege bis zur damaligen Gegenwart nach. Er tut dies, um für eine kämpferische Sozialdemokratie zu plädieren, die sich weder vor der gesellschaftlichen Auseinandersetzung noch vor innerparteilichen Debatten scheut. Er richtet sich damit u. a. gegen das ´Füße-Stillhalten´ einer Burgfriedenspolitk. - Zum Autor: Schneider war unter anderem Redaktor des Basler Vorwärts und später der ´Arbeiter-Zeitung´ (AZ). Im Ersten Weltkrieg war er gegen die nationale Parteinahme der europäischen Sozialdemokratie für ihre jeweiligen Länder, Mitorganisator des Landesstreiks vom November 1918 und gehörte der Zentrumsfraktion der Sozialdemokratie an. Wenig später war er kurzeitig Mitglied der Kommunistischen Partei. Im Verlaufe der spätern 40er und frühen 50er, so heißt es im ´Historischen Lexikon der Schweiz´, sei er jedoch nach rechts gerückt und habe z. B. für den Ausschluss der Mitglieder der ´Partei-der-Arbeit´ aus dem Staatsdienst gestimmt. - Ehem. Bibliotheksexemplar: Rücken durch Kunstlederband verstärkt, Signaturschild auf dem Vorderdeckel, Stempel auf dem Titelblatt u. dessen Rückseite; Vorderdeckel mit drei Fehlstellen am Rand, Hinterdeckel mit Abdrücken, Seiten tw. mit leichten Knickspuren an den Seitenecken, sonst gut erhalten.
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