

Braunthal, Julius:
Die Wiener Julitage 1927. Ein Gedenkbuch.
Verlag der Wiener Volksbuchhandlung, Wien., 1927.
80 S., Gr.8°, Orig.-Karton.
WIE1032
Zum Hintergrund des Gedenkbandes der blutigen Kämpfe des 15. und 16. Juli 1927: Am 30. Januar 1927 eröffneten Anhänger einer örtlichen faschistischen Frontkämpfervereinigung in Schattendorf im Burgenland das Feuer auf vorbeiziehende Aktivisten des sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbundes. Neben fünf Verletzten blieben der sozialdemokratische Kriegsinvalide Matthias Csmarits und der neunjährige Josef Grössing tot auf der Straße zurück. Im nachfolgenden Prozess wurden die faschistischen Angreifer freigesprochen, was zu einem proletarischen Ausstand führte. Bilanz: Am 15. und 16. Juli 1927 wurden 90 Menschen getötet und etwa 1500 Menschen durch Schüsse der Polizei verwundet. Unter den Toten waren vier Polizisten. Mit zahlreichen Fototafeln und Illustrationen. Umschlag fleckig und stellenweise gebräunt, - ecken leicht knickspurig.
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