

Rasch, Heinz u. Bodo:
Der Stuhl.
Dr. Fritz Wedekind, Stuttgart., [1928.]
57 S., 5 Bll. Mit zahlr. Abb., Gr.-8°, fotogr. gest. Orig.-Karton (Heinz u. Bodo Rasch).
KNE44737
Die Brüder Bodo und Heinz Rasch, beteiligt an der Weißenhofsiedlung Stuttgart sowie Herausgeber u.a. der wegweisenden Publikationen ´Wie bauen´ (1927) und ´Gefesselter Blick´ (1930), hatten bereits 1922 eine Werkstätte zur Herstellung von Einrichtungsgegenständen gegründet. Die dort entworfenen Möbel, meist Einzelanfertigungen, wurden alle so bearbeitet, als wären sie für die Massenproduktion bestimmt. In vorliegendem Heft sind die charakteristischen Stuhlmodelle zusammengestellt, die alle unter der Prämisse entworfen wurden, einen Sitz für 100 Bedürfnisse zu schaffen, ebenso wie Modelle von Mies van der Rohe, Marcel Breuer und Mart Stam. Ziel war der ´Universalstuhl´, der in allen Höhen- und Schräglagen sowie der Sitztiefe einstellbar sein sollte. Die vier am Beginn der Ausführungen stehenden Forderungen Festigkeit, Leichtigkeit, Bequemlichkeit und Billigkeit können nach Bodo und Heinz Rasch vom Handwerk nicht erfüllt werden, einzig durch die industrielle Produktion. - Karton außen fleckig und innen mit Bibliotheksaufkleber, unterer Teil des Rückens mit kleinem Klebestreifen. - Jaeger, Neue Werkkunst 0793. - Stühle aus Stahl S. 104.
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