

Illes, Bela:
Stepans Teppich. Eine Erzählung aus dem Leben der Wolgadeutschen.
Vereinigung Internationaler Verlags-Anstalten, Berlin., 1925.
90 S., 3 Bll., Kl.-8°, illustr. Orig.-Broschur (Entwurf: Rudolf Schlichter).
KNE44874
Erzähler des Romans ist ein kommunistischer Wolgadeutscher, der die Wandlung seiner Gemeinschaft von unterdrückter Minderheit zu autonomer sozialistischer Sowjetrepublik miterlebt. - Die 1918 entstandene Arbeitskommune der Wolgadeutschen bildete das erste deutschsprachige Gemeinwesen auf der Grundlage einer sozialistischen Ideologie und sollte eine Vorbildfunktion für die Deutschen im Kaiserreich bzw. der Weimarer Republik erfüllen. Deutsche Exilkommunisten wie Ernst Reuter wurden von den Bolschewiki zur Verwaltung eingesetzt. (vgl. Edwin Warkentin, Gründung der Arbeitskommune der Wolgadeutschen, Bundeszentrale für politische Bildung 2018, Online-Zugriff am 17.02.2022). - Aus dem Ungarischen übersetzt von Stephan J. Klein. - Broschurdeckel mit Abrieb und Resten eines Signaturschildes sowie alten Bibliotheksstempels. Titelei gestempelt. - Werner Schweikert, Bibliographie der ungarischen Literatur in deutscher Sprache, 299.5. - Dirk Heißerer, Bibliographie Rudolf Schlichter, C 22.
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