

Homeyer, Fritz (1880 - 1973).
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an Albert Soergel, datiert 20-3-48.
London, 1948
2 S., 18 x 13,8 cm.
KNE27225
Der 1938 zusammen mit seiner von den Nazis als ´halbjüdisch´ titulierten Ehefrau nach London emigrierte Antiquar Fritz Homeyer berichtet Albert Soergel von der Weiterleitung einer ´Drucksache´ an dessen sich damals in englischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Sohn Wolfgang Soergel. Der Brief endet mit: ´Nochmals herzlichen Dank und schönste Grüße von Haus zu Haus.´und dem Nachtrag ´Hoffentlich sehen wir Ihren Sohn vor seiner Heimreise.´ - Homeyer, der als Antiquar in Berlin zuerst bei Breslauer und dann für Walter de Gruyter gearbeitet hatte, war bis zur Auflösung 1937 Vorsitzender des ´Verein Berliner Buch- und Kunstantiquare´. - Beiliegend ein eigenhändiger Brief seiner Frau Helene Homeyer (1898 - 1996) an die Frau von Wolfgang Soergel (Gudula Soergel). datiert 10-XII-47. In diesem schreibt sie u.a. ´Empfehlen Sie mich Ihrem von mir seit Jahrzehnten bewunderten Schwiegervater (seine Literaturgeschichte war ja so eine Art ´Fahne´ für meine Generation.)´
EUR 100,00
(inkl. der jeweils gültigen gesetzlichen Mwst)
Rotes Antiquariat C. Bartsch, Rungestr. 20, 10179 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 27 59 35 00, Fax: +49 (0) 30 - 27 59 35 02
Steuer-Nr. 34/217/58303, Umsatzsteuer-ID: DE 196559745
Dein Warenkorb ist zur Zeit leer.