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56 Lautensack, Heinrich:

Frank Wedekind´s Grablegung. Ein Requiem.

A. R. Meyer, Berlin-Wilmersdorf., (1919.)
15 S., Gr.-8°, Orig.-Klammerheftung mit Titelillustr.

KNE40138

Erste Ausgabe des von Alfred Richard Meyer aus dem Nachlass hrsg. ´Requiems´ für Wedekind, den leidenschaftlich verehrten ´Meister und Lehrer´ Lautensacks. Lautensack hatte Wedekind, den ´größten deutschen Dramatiker´, beim Kabarett der ´Elf Scharfrichter´ kennengelernt. Der Tod des Idols am 9. März 1918 löste eine Geisteskrankheit bei Lautensack aus, der bei der Beerdigung auf dem Münchner Waldfriedhof laut schreiend und gestikulierend Filmaufnahmen anfertigte. Knapp ein Jahr später, am 10. Januar 1919, starb Lautensack selbst geistig umnachtet in der Nervenheilanstalt Eberswalde bei Berlin. - Mit einem Vorwort von Dr. med. Iwan Bloch, das den Geisteszustand des Verfassers beschreibt. - Mit einem ´Letzten Brief´ bzw. Nachruf des Herausgebers auf Lautensack. - Titelillustr. mutmaßlich von Margarete Wels lt. Smolen, die zu der Zeit die meisten ´Flugblätter´ illustrierte. - Gedruckt bei Paul Knorr (Berlin-Wilmersdorf). - Letzte Seite mit Verlagsanzeige zu Werken Lautensacks u. ´Flugblättern´ inklusive Auszügen aus Rezensionen. - Letztes Bl. stockfleckig, sonst gut. - Raabe, Zeitschriften 144.51. - Josch D 44.7. - Smolen 56.

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