

Rocker, Rudolf:
Die Rationalisierung der Wirtschaft und die Arbeiterklasse.
´Der Syndikalist´, Berlin., 1927.
84 S., 8°, OBrosch.
BER59345
(Becker 1999, S. 617; Bock, S. 319; Burazerovic 1189). Rudolf Rocker (1873-1958), einer der maßgeblichen Exponenten des internationalen Anarchismus und Anarchosyndikalismus im 20. Jahrhundert, war aufgrund seines sozialdemokratischen Engagements in Mainz zunächst nach Frankreich und dann nach England emigriert. In London entwickelte sich Rocker zum Initiator der jüdisch-anarchistischen ArbeiterInnenbewegung, für die er sich Zeit seines Lebens einsetzte. Nach dem 1. Weltkrieg avancierte Rocker zum Spiritus rector der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter Union und der 1923 in Berlin gegründeten Internationalen Arbeiter-Assoziation. Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten in die USA exiliert, nahm Rocker nach dem 2. Weltkrieg von dort Anteil an der nichtsyndikalistischen Nachfolgeorganisation der FAUD, die Föderation freiheitlicher Sozialisten (FFS). Diese Untersuchung der Kartellisierung der Wirtschaft und die tayloristischen Prozeßinnovationen in der industriellen Produktion blieb die einzige ökonomische Analyse von Rocker. Ein Expl. gebräunt und mit Lichträndern auf em Umschlag. Kanten teilweise geknickt, das zweite Expl. dazu mit Randläsuren.
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