

Sinowjew, G[rigorij E.]:
Geschichte der Kommunistischen Partei Russlands (Bolschewiki). Abriß in sechs Vorträgen.
Verlag der Kommunistischen Internationale / Carl Hoym Nachf., Hamburg., 1923.
230 S., Ill., Gr.8°, OPbd.
BER88908
G. Sinowjew (1883-1936) war vom Gründungsjahr 1919 bis 1926 Vorsitzender der Kommunistischen Internationale (Komintern) und leitete den Leningrader Sowjet. Nach Lenins Tod bildete er mit L. Kamenew und J. Stalin das sog. Triumvirat, um u.a. den innerparteilichen Kontrahenten L. Trotzki auf Distanz zu halten. 1926 wurde Sinowjew aufgrund einer von ihm angeblich angezettelten ´Verschwörung´ und der Bildung des Zweckbündnisses zwischen ihm, Kamenew und Trotzki als Komintern-Spitze abgesetzt und 1927 aus der Partei ausgeschlossen. Es folgten Jahre der Verbannung, der Reuebekenntnisse, der Wiederaufnahme in die Partei und dem erneuten Ausschluss. Kulminationspunkt war der erste große Schauprozess, der Prozess gegen das sog. trotzkistische-sinowjewistische terroristische Zentrum vom 19. bis 24. August 1936, in dem Sinwojew zum Tode verurteilt und erschossen wurde. Mit Anhang: I. Manifest der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. II. Manifest des Zentralkomitees der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei über den imperialistischen Krieg. III. An die Werktätigen des Verbandes der Sozialistischen Sowjetrepubliken. IV. G. Sinowjew: Die Bolschewiki und die Hegemonie des Proletariats. Mit sechs Fotos auf Tafeln. - Einband lichtrandig und am Rücken oben und unten aufgeplatzt, innen im guten Zustand.
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